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GEBIRGSSCHÜTZEN - die wehrhafte Tradition
Bestimmt gibt es Meinungen - „Alter Zopf, was soll das in einer Zeit, in der wir in Frieden leben - und überhaupt ist unsere Heimat nicht mehr bedroht.“
Das stimmt, aber nur zum Teil, denn was wir Gebirgsschützen schützen sollen und wollen, uns’re bayerische Heimat, mit ihrer Kultur, geprägt vom christlichen Glauben, brauchen wir nicht mehr mit Waffen verteidigen, sondern mit unserem Leben.
Wir wollen die Wurzeln, die unsere Werte geprägt haben, den christlichen Glauben nicht durch Gleichgültigkeit, Rücksichtslosigkeit oder wertelosen Zeitgeist zerstören lassen.
Als Christen wollen wir versuchen, einander zu dienen und im Gemeinschaftssinn zu handeln. So sehe ich mich als Gebirgsschützenhauptmann als erster Diener uns’rer Kompanie und merke auch, dass dieser Geist des Dienens in uns’rer Kompanie lebt. Gemeinsam wollen wir den Dienst an der Heimat leben, in der Gewissheit, dass die innere Größe und Schönheit uns’res Bayernlandes nicht ohne Herrgott Bestand hat. Uns’re Schutzfrau Bayern’s ist ja die „Patrona Bavariae“, die wir Gebirgsschützen auch auf uns’ren Fahnen tragen.
So will ich mich dem Spruch des Kurfürsten Maximillian anschließen:
„In deinen Schutz wir uns begeben, wo sicher wir und fröhlich leben.“
In diesem Sinne wünsche ich Freude beim „Reinschauen“.
Mit Schützengruß
Paul N. Walde Gebirgsschützenhauptmann
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