Gebirgssch├╝tzenkompanie Traunstein
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Patronatstag mit Hindernissen.

Mit einem defekten Bus, der angeschoben und unterwegs ausgetauscht wurde, mit Schnee und K├Ąlte, aber wegen des Wetters ohne Musikzug - so begann die Ausr├╝ckung der Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen zum diesj├Ąhrigen Patronatstag am 05. Mai in Benediktbeuern.
In beeindruckender St├Ąrke von knapp 40 Sch├╝tzen und Marketenderinnen r├╝ckte die Kompanie in das eher m├Ą├čig warme Festzelt ein, nachdem entschieden worden war, sowohl auf den Kirchen- als auch auf den Festzug zu verzichten.Vor den Unbilden des Wetters gesch├╝tzt, vernahmen die anwesenden ├╝ber 4.000 Sch├╝tzen aus allen 47 Kompanien zun├Ąchst den leidenschaftlichen Appell des neuen Landeshauptmanns Martin Haberfellner, der in deutlichen Worten den Wert des Sch├╝tzenwesens f├╝r die gesamte Alpenregion hervorhob. In seinem Gru├čwort an die Tiroler, S├╝d- und Welschtiroler Freunde kam dies besonders zum Ausdruck. Starker Beifall war ihm daf├╝r sicher.
Nach der feierlichen Feldmesse, die in selten erlebter Stille und Andacht stattfand, lobte Ministerpr├Ąsident Dr. Markus S├Âder die Gebirgssch├╝tzen als "starkes St├╝ck Bayern" und dankte besonders f├╝r die immer bewunderten Auftritte der Gebirgssch├╝tzen bei offiziellen Anl├Ąssen der Bayerischen Staatsregierung. So traf S├Âder mit den passenden Worten das Gem├╝t der Gebirgssch├╝tzen und wurde daf├╝r mit gro├čem Beifall belohnt.
Beim anschlie├čenden Beisammensein r├╝ckte man witterungsbedingt eng zusammen und tauschte sich mit befreundeten Kameraden aus anderen Kompanien  bis zum fr├╝hen Nachmittag aus..
Unter den Sch├╝tzen herrschte Einigkeit dar├╝ber, dass dieser Patronatstag trotz der fehlenden Umz├╝ge gelungen und die  Kompanie Benediktbeuern sich als guter Gastgeber pr├Ąsentierte.

Bericht: Klaus Wild

Am Ostermontag nahmen wir mit rund 30 Sch├╝tzen, bei traumhaftem Wetter am Traunsteiner Georgiritt teil
 Nach dem Schwertertanz am Stadtplatz zogen hunderte festlich geschm├╝ckte R├Âsser, begleitet von zahlreichen Musikkapellen, durch Traunstein zum Ettendorfer Kircherl um traditionell den Segen f├╝r Tiere, Feldarbeit und den heimischen Stall zu erbitten.
Der Georgiritt wurde 2017  in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen.
Sein Ursprung geht auf das Jahr 1530 zur├╝ck und symbolisiert den Sieg des Fr├╝hlings ├╝ber den Winter.

Bericht: Benjamin Frehde

Am vergangenen Samstag (16.03.2019) feierten wir mit unserem Ehrenhauptmann Schorsch seinen 80. Geburtstag. Dabei durfte nat├╝rlich ein zweifacher Ehrensalut am Stadtplatz nicht fehlen, anschlie├čend wurde mit
rund 50 G├Ąsten im H├Âllbr├Ąu in geselliger Atmosph├Ąre und bei guter Musik gefeiert.
Wir w├╝nschen ihm f├╝r seine Zukunft alles Gute, Gl├╝ck und Gesundheit.

Bericht: Benjamin Frehde

Eine eindrucksvolle Pilgerreise

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                                                 Foto: Traunsteiner Tagblatt

Neuer Sch├╝tzenk├Ânig bei den Gebirgssch├╝tzen.Schuetzenkoenig2018

- Jahrtag mit Andacht in der Salinenkapelle feierlich begangen -

Die Monatsversammlung nutzten die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen nicht nur f├╝r die Auszeichnung der Kompaniemeister im Karabinerschie├čen, sondern auch zur  Proklamation des diesj├Ąhrigen Sch├╝tzenk├Ânigs, der anl├Ąsslich des Schie├čens auf der Anlage der W├Âssener Patenkompanie ermittelt worden war. Nachfolger von Hubert ├ľllinger wurde Leutnant Ben Frehde, als Vizek├Ânig konnte sich Sepp ├ľllinger auszeichnen. Die Meisterschaft im Karabinerschie├čen ging in der Sch├╝tzenklasse zugunsten von Schie├čmeister Stefan Damjanowitsch aus, der knapp vor Hauptmann Thomas G├Ątzschmann und G├╝nther Hocheder erfolgreich war. Den Titel in der Seniorenklasse errang Mathias Pleli vor Hans Schallinger und Alfred Neumayer. Die Marketenderinnenwertung gewann Maria Schenk vor Rosi Schallinger. Wie der Schie├čmeister informierte, hatte Rosi Schallinger zudem das Marketenderinnenschie├čen des Bataillons Inn-Chiemgau in Prien f├╝r sich entscheiden k├Ânnen.

Einen  Ausblick auf die n├Ąchsten Veranstaltungen gab anschlie├čend der Kompaniehauptmann. Herausragend ist die bervorstehende viert├Ągige Romreise der Kompanie, die in erster Linie dem Besuch des vor einem Jahr ernannten Ehrenmitglieds, Kurienerzbischof Georg G├Ąnswein, dient. Ihm wollen rund 40 Reisende ihre Aufwartung machen

Vor der Veranstaltung im voll besetzten H├Âllbr├Ąu hatte die Kompanie ihren Jahrtag mit einer Andacht  in der Salinenkapelle begangen. Kompaniekurat Michael Mannhardt stellte in seinen Worten ├ťberlegungen zu den Werten der Heimat an, die gerade auch f├╝r Gebirgssch├╝tzen im Sinne ihres Traditionsverst├Ąndnisses eine besondere Verpflichtung darstellten. Umrahmt wurde die Andacht in bew├Ąhrter Weise und mit feinem Spiel vom Duo Hubbauer, das auch Garant f├╝r eine schneidige musikalische Begleitung im H├Âllbr├Ąu war. Ein Ehrensalut vor der Kapelle beschloss die diesj├Ąhrige Gedenkfeier f├╝r die verstorbenen Mitglieder der Kompanie.

Bericht: Klaus Wild

Bataillonsfest am Fu├če der Kampenwand.

Sp├Ątsommerliches Wetter und die pittoreske Kulisse der Kampenwand boten den passenden Rahmen f├╝r das 34. Bataillonsfest des Bataillons Inn-Chiemgau, das zusammen mit dem 60. Wiedergr├╝ndungsfest der gastgebenden Kompanie Aschau i.Chiemgau am Sonntag gefeiert wurde.
Nicht nur die 17 Kompanien des Bataillons - darunter mit 40 Sch├╝tzen, Marketenderinnen und Trommlerzug auch die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen - sondern auch  Kompanien aus dem Oberland sowie aus Tirol und S├╝dtirol lie├čen die Priental - Gemeinde zu einem Festtag der Gebirgssch├╝tzen werden.
Die Ehreng├Ąste lobten in ihren Gru├čworten das miteinander der Tiroler und bayerischen Sch├╝tzen und besonders Elmar Thaler, der Landeskommandant des S├╝dtiroler Sch├╝tzenbundes betonte die L├Ąnder ├╝bergreifenden Gemeinsamkeiten, die das Besondere des Sch├╝tzenwesens ausmachten.
Darauf ging auch Aschaus Kompaniepfarrer Hermann Overmeyer in seiner Predigt w├Ąhrend der Feldmesse ein und hob besonders die vielf├Ąltigen Werte hervor, f├╝r die der Begriff der Treue ein besonderses Attribut sei. Hierzu geh├Ârt auch die Kameradschaft unter den bayerischen und Tiroler Sch├╝tzen.
Unter der Schirmherrschaft von Herzog Max in Bayern und vor zahlreichen Zuschauern zogen ├╝ber 1.000 Sch├╝tzen, Marketenderinnen und Spielleuten nach dem Gottesdienst durch Aschau, bevor man sich im kameradschaftlichen Miteinander im Festzelt traf und die letzte gro├če Ausr├╝ckung dieses Sch├╝tzenjahres geb├╝hrend beschloss.

Bericht: Klaus Wild

 

Ein Treffen der Superlative im Zillertal.

Mayrhofen, die 3.800 Einwohner z├Ąhlende Gemeinde im idyllischen Zillertal war am letzten Wochenende besetzt. Gebirgssch├╝tzen, Marketenderinnen und Musikanten mehrerer Hundert ( ca. 500 ) Kompanien aus Nordtirol, S├╝dtirol, Welschtirol und Bayern feierten dort ihr 25. Alpenregionstreffen. Die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzenkompanie war mit knapp 40 Gebirgssch├╝tzen, Trommlern und Marketenderinnen ebenfalls ausger├╝ckt, um mit den Kameraden aus den  Regionen zwischen Trient und Bayern dieses "kleine" Jubil├Ąum des alle zwei Jahre stattfindenden Treffens zu begehen.
Nach einer eindrucksvollen Feldmesse, die Erzbischof Dr. Franz Lackner ( Salzburg ) zelebriert hatte, zog ein in dieser Gr├Â├čenordnung bisher nicht gekannte Festzug mit ├╝ber 10.600 Teilnehmern durch die malerischen Gassen der Zillertaler Gemeinde. In der Ortsmitte erfolgte das Defilee der Kompanien vor dem ├Âsterreichischen Bundespr├Ąsidenten Alexander van der Bellen- der mit seiner erstmaligen Teilnahme den Gebirgssch├╝tzen der Alpenregion seinen besonderen  Respekt bekundete -  den Landeshauptleuten ( Ministerpr├Ąsidenten ) von Tirol, S├╝dtirol, dem Trentino sowie als Vertreter f├╝r Bayerns Ministerpr├Ąsident Markus S├Âder, Staatsminister Georg Eisenreich. Nicht nur die Zahl der Teilnehmer am Festzug bedeutete f├╝r ├ľsterreich die Auszeichnung "gr├Â├čter Festumzug 2018 ", sondern auch die Abertausende begeisterten Zuschauer, die den 3 km langen Zugweg s├Ąumten und die nicht mit Beifall geizten, waren  f├╝r die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen in dieser Dimension ein neues Erlebnis.
Einigkeit bestand unter Tiroler und Bayern darin - und Minister Eisenreich hatte es in seinem Gru├čwort angesprochen - dass die Alpenregion der Sch├╝tzen mehr als eine V├Âlkerverst├Ąndigung unter Nachbarn darstellt. Seit ihrer Gr├╝ndung 1975 haben sich intensive kameradschaftliche Bande ├╝ber politische Grenzen hinweg gefestigt. Und das nach dem Umzug folgende Beisammensitzen im Festzelt machte deutlich, dass dieses Treffen gerade im heutigen Europa der Regionen auch k├╝nftig eine herausragende Rolle spielen wird. In zwei Jahren wird Welschtirol der Gastgeber dieser Veranstaltung sein und die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen werden sicher wieder ausr├╝cken.

Bericht: Klaus Wild

 

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