Gebirgssch├╝tzenkompanie Traunstein
Berichte
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Treffen in vertrauter Runde.

Sie wollten eigentlich das Musikfest ihrer Traunsteiner Partnerkompanie, das letztlich dem Regen zum Opfer fiel, besuchen. Sie, das sind die ca. 20 Sch├╝tzen der S├╝dtiroler Sch├╝tzenkompanie ÔÇ×Peter Mayr“ aus der alten Bischofsstadt Brixen, die mit den Traunsteinern seit ├╝ber zwei Jahrzehnte eine Partnerschaft verbindet. Aber Zusage ist Zusage. Und so stellten die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen  f├╝r den willkommenen Besuch kurzfristig ein Alternativprogramm auf die Beine. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen im H├Âllbr├Ąu gab es eine Brauereif├╝hrung und den Besuch des dazugeh├Ârigen Museums, ehe man in das Maxist├╝berl des Hofbr├Ąuhauses einr├╝ckte und, nach zwangsweiser Unterbrechung der letzten Jahre und  unter den schwungvollen Kl├Ąngen der Hochlerchmusi einen vergn├╝glichen Wiedersehensabend feierte. Der Hauptmann der Brixener Kompanie, Thomas Mitterrutzner, ├╝berreichte seinem Traunsteiner ÔÇ×Kollegen“ Thomas G├Ątzschmann zur Erinnerung und als Dankesch├Ân ein Bild der Kompanie ÔÇ×Peter Mayr“.

Beschlossen wurde der Besuch am Sonntag mit einer Stadtf├╝hrung und einem anschlie├čenden Wei├čwurstfr├╝hst├╝ck im Sch├╝tzenheim der Kompanie. Diese Gelegenheit nutzten die Brixener Sch├╝tzen f├╝r ein abschlie├čendes Dankesch├Ân in Form von Tiroler Speck und anderen Spezialit├Ąten aus ihrer Heimat. Mit dem gegenseitigen Versprechen, die Verbindungen k├╝nftig noch enger zu gestalten und dem Bewusstsein, dass dieses Treffen ein lebendiges Beispiel des notwendigen Zusammenhalts der Sch├╝tzen S├╝dtirols und Bayerns war, wurden die Brixener Sch├╝tzen der Kompanie ÔÇ×Peter Mayr“ verabschiedet.

20230805

Bericht: Klaus Wild

Feierliche Maiandacht der Gebirgssch├╝tzen.

Dem regnerischen Maiwetter zum Trotz r├╝ckten die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen in beachtlicher St├Ąrke zu ihrer Maiandacht in der Salinenkapelle aus. Die feierliche Andacht zelebrierte Stadtpfarrer Konrad Roider  und band dabei die Gl├Ąubigen im Wechselgebet  intensiv  ein. In seiner Betrachtung hob er die besondere Rolle Marias im Verst├Ąndnis f├╝r den Glauben hervor. F├╝r die musikalische Begleitung mit Harfe und Gitarre sorgte in bew├Ąhrter Weise das Duo Hubbauer. Mit ihrer einf├╝hlsamen Musik und den ausdrucksstark vorgetragenen  Marienliedern gaben sie dem Abend eine besondere Note.
 
Zum Ende der Andacht bedankte sich Hauptmann Thomas G├Ątzschmann bei Stadtpfarrer Roider mit einem dreifachen Salut der Kompanie zu Ehren der Gottesmutter.

Anschlie├čend trafen sich die ├╝ber vierzig Sch├╝tzen, Marketenderinnen und weitere Angeh├Ârige der Kompanie mit dem Stadtpfarrer zur monatlichen Versammlung im H├Âllbr├Ąu und lie├čen den Abend in kameradschaftlicher Runde ausklingen.



Bericht: Klaus Wild

Sch├╝tzenheim neu gestaltet.

Ihre monatliche Versammlung nutzen die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen  normalerweise f├╝r die Information zu Terminen und Vorhaben. Doch die Zusammenkunft im November diente vorrangig einem anderen Zweck
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Nach dreimonatiger Umbauphase und nicht zuletzt mit Unterst├╝tzung der Stadt Traunstein bestand  das neu gestaltete  Sch├╝tzenheim seine erste Bew├Ąhrungsprobe. Es ist ein wahres Schmuckk├Ąstchen geworden und nahezu 50 Sch├╝tzen, Marketenderinnen und Angeh├Ârige waren gekommen, um anzusto├čen und der ÔÇ×Baumannschaft“ um Hauptmann Thomas G├Ątzschmann mit kr├Ąftigem Applaus zu danken. Daf├╝r nutzten die Anwesenden den 2.Preis, den die Seniorenmannschaft der Traunsteiner Kompanie beim Bataillonsschie├čen Inn – Chiemgau Ende Oktober errungen hatte. So bot das 30 Liter Fass – angezapft von Oberleutnant Rolf Wassermann und Hans Schallinger - die Grundlage f├╝r die Wiederer├Âffnung des  Sch├╝tzenheims am Karl-Theodor-Platz, das nun den Sch├╝tzen mit deutlich erh├Âhter Kapazit├Ąt und stilvoller Gestaltung zur Verf├╝gung steht.



Bericht: Klaus Wild

K├Ânigsproklamation wurde zur Familienfeier.

Nach ihrer Gedenkmesse in der Salinenkapelle  und dem obligatorischen Salut zur Feier des diesj├Ąhrigen Jahrtages r├╝ckte die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzenkompanie zur Monatsversammlung und Proklamation ihres Sch├╝tzenk├Ânigs im H├Âll-Br├Ąu ein.

Mit der W├╝rde des Sch├╝tzenk├Ânigs 2022 zeichneten Hauptmann Thomas Gaetzschmann und Oberleutnant Rolf Wassermann den langj├Ąhrigen Gebirgssch├╝tzen Josef ├ľllinger aus. Ihm war diese Ehre bereits 1994 zuteil geworden. 25 Sch├╝tzen hatten sich am Schie├čen mit dem Karabiner K 98 beteiligt und mit Sohn Hubert ├ľllinger als Vizek├Ânig freuten sich auch die Unterlegenen ├╝ber den ÔÇ×Doppelsieg“ der Familie, zumal sich auch Hubert ├ľllinger in der Vergangenheit bereits mehrfach auf der ÔÇ×K├Ânigsliste“ eingetragen hatte.

Josef ├ľllinger hatte zudem aus Anlass seines 80sten Geburtstages eine Geburtstagsscheibe gestiftet, die sich Rainer Hocheder sicherte. Als Kompaniemeister im Rahmen des K├Ânigsschie├čens wurde in der Sch├╝tzenklasse Rolf Wassermann ( 92 Ringe ) vor G├╝nther Hocheder ( 89 Ringe ) und Hubert ├ľllinger ( 88 Ringe) ausgezeichnet. Josef ├ľllinger war auch bei den Senioren erfolgreich und sicherte sich mit 97 Ringen den Spitzenplatz vor Hans Schallinger ( 96 Ringe) und Mathias Pleli ( 94 Ringe ).

In harmonischer Runde feierte die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen  nicht nur die Erfolge ihrer Sch├╝tzen sondern nutzten den Anlass des Jahrtages auch zur Erinnerung an ihre verstorbenen Kameraden.

SchuetzenkoenigOellingerJosef


Bericht: Klaus Wild

Ehrenspalier f├╝r G 7.

-Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen als Begr├╝├čungskomitee im Einsatz-

F├╝r die ├╝ber 30 Gebirgssch├╝tzen und Marketenderinnen gab es am Wochenende nur kurzen Schlaf. Bereits um 03 Uhr fr├╝h r├╝ckten sie am Sonntag zum M├╝nchner Flughafen aus, um dort, zusammen mit den Kameraden aus Aschau sowie Abordnungen des bayerischen Trachtenverbandes und unter Federf├╝hrung der Bayerischen Staatskanzlei, einen ehrenvollen Auftrag wahrzunehmen. Sie bildeten f├╝r die im Rahmen des G 7 – Gipfels ankommenden Staats- und Regierungschefs bei deren Landung auf dem abgesperrten Teil des Flughafens ÔÇ×milit├Ąrisches“ Ehrenspalier. Dabei waren auch strenge Sicherheitsvorschriften zu beachten. So mussten die Gebirgssch├╝tzen die Verschl├╝sse aus ihren Karabinern vor Abfahrt entfernen, um bei der Sicherheitskontrolle keine Unannehmlichkeiten oder Zur├╝ckweisungen zu erleben.

Bereits um 07 Uhr konnte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau von den angetretenen Gebirgssch├╝tzen begr├╝├čt werden, der, sichtlich genie├čend, die Front der Gebirgssch├╝tzen abschritt. Ihm folgten – teilweise mit langen Wartezeiten bis zur Landung der teils sehr imposanten Regierungsmaschinen – Japans Ministerpr├Ąsident Fumio Kishida, EU-Kommissionspr├Ąsidentin Ursula von der Leyen, EU – Ratspr├Ąsident Charles Michel und Italiens Chef Mario Draghi. Am Nachmittag landeten  Argentiniens Staatspr├Ąsident Fernandez, Senegals Pr├Ąsident Macky Sall und am fr├╝hen Abend schwebte die Boeing 777 des indonesischen Staatspr├Ąsidenten Joko Widodo ein. Die G├Ąste kamen mit teilweise gro├čem Gefolge und brachten in jedem Einzelfall einen Hauch der gro├čen weiten Welt mit, der sich mit dem Kerosinduft der landenden Flugzeuge ÔÇ×vermischte“. 

F├╝r die Traunsteiner Kompanie. Besonders f├╝r die teilnehmenden Sch├╝tzen und Marketenderinnen, die bei ihrem Antreten auch die hohen Temperaturen auf dem Flugfeld ertrugen, war diese Ausr├╝ckung sicher einmalig und wird so unvergesslich bleiben, zumal der G 7 – Gipfel nur alle sieben Jahre stattfindet und der Veranstaltungsort jeweils unter den teilnehmenden Nationen verhandelt wird. Diese lange Tag auf dem M├╝nchner Flughafen wird die Chronik der Kompanie bereichern in der Gewissheit, einen kleinen Beitrag zum G 7 –Gipfel 2022 geleistet zu haben. Mit dem ausdr├╝cklichen Dank von Hauptmann Thomas G├Ątzschmann f├╝r die engagierte Teilnahme und das disziplinierte Auftreten wurde die Ausr├╝ckung kurz vor 22 Uhr beendet.

Bericht: Klaus Wild

26. Alpenregionstreffen der Gebirgssch├╝tzen – ein Fest der Freude.

Mit einem zweit├Ągigen Ausflug nach S├╝dtirol verbunden haben die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen ihre Ausr├╝ckung zum Alpenregionstreffen der Sch├╝tzen aus Bayern, Nord-, S├╝d-, und Welschtirol nach St.  Martin i. Passeier Tal, der Heimat des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer
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In beachtlicher Zahl trafen die Traunsteiner bei dem nach vier Jahren Zwangspause gr├Â├čten Fest der Sch├╝tzen der Alpenregion nahezu 350 weitere Kompanien, die mit Sch├╝tzen, Spielleuten und Marketenderinnen aufmarschiert waren. Ehrenkompanie war die Gebirgssch├╝tzenkompanie Garmisch. Dort findet auch das n├Ąchste Alpenregionstreffen 2024 statt. In Gegenwart der Landeshauptleute von S├╝dtirol, Tirol und dem Trentino sowie Staatsministerin Michaela Kaniber zelebrierte Bischof Ivo Moser vor herrlicher Bergkulisse den Festgottesdienst. In seiner Predigt war ihm die Bedeutung des Begriffes Heimat ein besonderes Anliegen. Heimat, so der Bischof, hei├če nicht nur Dankbarkeit f├╝r das Anvertraute, nicht nur ein St├╝ck Land, sondern sei auch ein Synonym f├╝r unsere Wurzeln, unsere Kultur und unser Brauchtum. Er erinnerte aber auch an die l├Ąngste Friedenszeit der ehemaligen Feinde Bayern und Tiroler, die mit dem 1. Alpenregionstreffen vor mehr als 45 Jahren ein der politischen Entwicklung weit voraus  ÔÇ×Friedensprojekt Europa“ geschaffen haben. Auch dabei hat die Verantwortung f├╝r das, was Heimat bedeutet, eine tragende Rolle gespielt.

Nach dem Festgottesdienst formierte sich ein, Monturen und Farben  beeindruckender Festzugdurch das festlich geschm├╝ckte, rd. 3.500 Einwohnerinnen und Einwohner z├Ąhlende Dorf. Viele Tausende begeisterte Zuschauer zollten den Marschierenden immer wieder Beifall.

Nach Ende des Umzuges trafen sich Sch├╝tzen, Spielleute und Marketenderinnen in kameradschaftlicher Runde, zu der sich bei der Traunsteiner Kompanie auch Ministerin Michaela Kaniber gesellte. Sie f├╝hlte sich wohl auch von den Sch├╝tzen ÔÇ×gesch├╝tzt“.

Das 26. Alpenregionstreffen, ein fest des Wiedersehens und der Freude f├╝r alle, die die Anreise in das Passeier Tal n├Ârdlich von Meran auf sich genommen haben.



Bericht: Klaus Wild

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