Gebirgsschützenkompanie Traunstein
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Maiandacht der Gebirgsschützen.

In der nahezu voll besetzten Salinenkapelle zelebrierte Stadtpfarrer Konrad Roider mit der Traunsteiner Gebirgsschützenkompanie und zahlreichen Angehörigen die traditionelle Maiandacht . Musikalisch umrahmt wurde sie von der Weibhausener Harfinistin Magdalena Karl, die die feinen und gefühlvollen Klänge ihres Instruments in der Stille des Andachtsraums eindrucksvoll zur Wirkung brachte und dieser kirchlichen Feier eine besondere Note verlieh. Schützenhauptmann Thomas Gätzschmann dankte Magdalena Karl am Schluss der Andacht ganz besonders.

Abgeschlossen wurde die Maiandacht in Anwesenheit des Stadtpfarrers mit dem traditionellen Dreifachsaut des Salutzuges der Gebirgsschützen zu Ehren der Gottesmutter.

Im Anschluss rückten die Gebirgsschützen beim Höllbräu ein, um dort im Rahmen der Monatsversammlung die Besten der diesjährigen Meisterschaft im KK-Schießen auszuzeichnen. Die Wertung der Marketenderinnen gewann mit herausragenden 95 Ringen Rosi Schallinger; in der Gästeklasse war Alex Knittler  vor Astrid Angerer  und Claudia Hocheder  erfolgreich. Die Schützenklasse sah Rolf Wassermann vor Jürgen Plaul und Hubert Öllinger vorn. In der Seniorenklasse reihte sich Gottfried Müller vor Mathias Pleli und Sepp Zeiser in der Bestenliste ein. Auch wenn die Zahl der Teilnehmenden etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben war, wertete Hauptmann Thomas Gätzschmann das Schießen als erfolgreich und dankte Schießmeister Stefan Damjanowitsch und dessen Stellvertreter Guido Maier für die Organisation und Leitung des Schießens. Zudem informierte er über die nächste große Veranstaltung, an der die Traunsteiner Kompanie in einer Woche teilnehmen wird – das Alpenregionstreffen, das im zweijährigen Rhythmus stattfindet und in diesem Jahr in Garmisch nahezu 10 000 Gebirgsschützen aus Bayern, Nord,-Süd,- und Welschtirol zusammenkommen lässt.

Bericht: Klaus Wild

Traunsteiner Gebirgsschützen beim Vortl – Schießen erfolgreich.

Mit einem 2. Und 3. Platz kehrten die beiden Mannschaften der Traunsteiner Gebirgsschützenkompanie aus Salzburg zurück.
Unter Führung von Hauptmann Thomas Gätzschmann konnten sie  beim am traditionellen Vortl – Schießen 2024  ( KK / K 98 ) der Historischen Landwehrschützen Wals ihre Schießfertigkeit unter Beweis stellen und wurden mit einem sehr guten Ergebnis und einem Präsentkorb aus Festem und Flüssigem belohnt.
Die Traunsteiner Kompanie pflegt diese nachbarschaftlichen Beziehungen mit den Walser Landwehrschützen schon seit vielen Jahren und dokumentiert damit auch den länderübergreifenden Zusammenhalt des traditionellen Schützenwesens.

2024.04.21

Bericht: Klaus Wild

Gebirgsschützen feiern 37. Bataillonsfest Inn-Chiemgau.

Ungewöhnlich früh im Jahr rückte die Traunsteiner Kompanie mit Marketenderinnen, Schützen und Trommlerzug zum Bataillonsfest in Raubling aus. Die dortige Kompanie „Oberer Wasen“ verband mit ihrer Gastgeberrolle auch die Feier der 20jährigen Wiedergründung.

Nach der vom Raublinger Kompaniepfarrer Michael Ehringer zelebrierten Festmesse, die ausnahmsweise nicht unter freiem Himmel, sondern in der örtlichen Pfarrkirche stattfand, präsentierten sich in Anwesenheit der Landeshauptmannschaft des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien bei sonnigem Frühlingswetter nicht nur die 17 Kompanien des Bataillons Inn-Chiemgau in einem beeindruckendem Festzug , sondern auch acht Kompanien aus dem benachbarten Tirol und Welschtirol sowie die Kompanien aus Waakirchen und Ohlstadt. Mit einem gemütlichen  länderübergreifenden Beisammensein feierten nahezu 600 Gebirgsschützen den Ausklang des Treffens im geschmückten Festzelt.

Für die Traunsteiner bedeutete dieses erste Fest im Jahr den Beginn für weitere Ausrückungen, die mit dem Patronatstag Anfang Mai in Lenggries und dem wohl bedeutendsten Treffen der Gebirgsschützen aus Bayern, Tirol und Welschtirol , dem Alpenregionstreffen, am letzten Maiwochenende in Garmisch ihre Fortsetzung erfahren.





Bericht: Klaus Wild

Hauptmannschaft einstimmig im Amt bestätigt.

Vollbesetzt war der Sailerkeller bei der Jahresmitgliederversammlung der Gebirgsschützenkompanie Traunstein. Hauptmann Thomas Gätzschmann konnte unter den Anwesenden besonders Stadtpfarrer Konrad Roider – den er auch als neues Mitglied der Kompanie willkommen hieß –  Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer , den Vorsitzenden der Blaskapelle Traunwalchen, Hans Zillner  sowie mehrere Stadträte und Bräu Bernhard Sailer begrüßen.

Nach dem Totengedenken bedankte sich Pfarrer Roider in seinem Grußwort für die gute Zusammenarbeit und sprach die Hoffnung auf eine Fortsetzung in 2024 aus. OB Dr. Hümmer dankte der Kompanie für ihre herausragende Präsenz und besondere Funktion als Aushängeschild der Stadt auch im Ausland. Er unterstrich das Bekenntnis der Gebirgsschützen zu den gemeinsamen  Wurzeln, die es gerade in der heutigen Zeit braucht und sicherte die weitere Unterstützung durch die Stadt zu. Hans Zillner dankte ebenfalls für die immer reibungslose  Zusammenarbeit, die in der Bereitstellung des Musikzuges für die Kompanie ihren praktischen Ausdruck findet. Sein besonderer Dank galt der erfolgten Einbindung der Bläsergruppe in das von der Kompanie organisierte Adventssingen des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien. Es war nach seinen Worten eine tolle Veranstaltung, die großen Beifall verdient hatte.

Im Anschluss erfolgten die Rechenschaftsberichte der Hauptmannschaft durch Oberleutnant Rolf Wassermann, Leutnant und Schriftführer Benjamin Frehde, Schießmeister Stefan Damjanowitsch sowie Leutnant und Zahlmeister Rainer Grygosch. Das Fazit des abgelaufenen und ereignisreichen Jahres:  die Kompanie mit ihren derzeit 282 aktiven und fördernden Mitgliedern – wovon 8 im letzten Jahr neue hinzukamen - nahm 2023 an 28 offiziellen und mit kleineren Abordnungen an zahlreichen weiteren Ausrückungen teil, hat einen ausgeglichenen und geordneten Haushalt und war im Schießwesen im In- und Ausland unterwegs.  Bei zahlreichen Wettbewerben (u.a. Schießen in Wals/Salzburg, Bad Aibling, Miesbach, Innsbruck/Berg Isel, Bundesschießen in Kreuth bzw. Bad Tölz) konnten sowohl Einzelschützen als auch Mannschaften teilweise beste Ergebnisse erzielen. Vor allem ist das Schützenjahr unfallfrei geblieben.
Besonders lobende Erwähnung durch den Hauptmann fand  auch das Ergebnis der beiden Sammler für die Kriegsgräberfürsorge, bei der Hans –Joachim Mallwitz und Stefan Damjanowitsch über 2.800 € zusammengetragen hatten. Thomas Gätzschmann ging dann kurz auf die bevorstehenden Vorhaben der Kompanie ein, die mit dem Patronatstag in Lenggries und  dem Alpenregionstreffen in Garmisch-Partenkirchen ihre Höhepunkte haben werden. Kurze Erwähnung fand der von der Kompanie für 2026 übernommene Patronatstag, für den bereits ein Festausschuss gebildet worden ist. Sein ausdrücklicher Dank galt allen Schützenkameraden und der Hauptmannschaft für die gute Zusammenarbeit 2023.

Rosa Maria Schallinger trug anschließend das Ergebnis der Kassenprüfung, die sie zusammen mit Stephanie Breitling vorgenommen hatte, vor und schlug die Entlastung der Hauptmannschaft vor. Diese erfolgte einstimmig.

Breiten Raum nahmen  die Ehrungen für verdiente Schützen und Förderer ein, die von OB Dr. Hümmer und Hauptmann Thomas Gätzschmann vorgenommen wurden. Der Oberbürgermeister erhielt zunächst ein besondere s Geschenk. Im Hinblick auf eine künftige Teilnahme in Montur mit der Kompanie am Oktoberfestzug wurde ihm eine „Teilmontur“ mit weißen Kniestrümpfen und Kompaniehut überreicht. Danach erfolgten die Ehrungen: die goldene Verdienstmedaille am schwarz-gelb-grünen Band erhielten Bräu Bernhard Sailer, Alexander Porschke und Klaus Wild; in Silber ging die Auszeichnung an Hans Zillner und Manfred Berger und in Bronze an Sepp Zeiser. Die Verdienstmedaille des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien am blauen Band erhielten in Silber Hubert Öllinger, Rainer Grygosch und Stefan Damjanowitsch, mit der Bronzeausführung wurde Benjamin Frehde  ausgezeichnet.

Die erforderlichen Neuwahlen gingen unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Hümmer reibungslos über die Bühne. Die Hauptmannschaft mit Hauptmann Thomas Gätzschmann, Oberleutnant Rolf Wassermann, Leutnant Benjamin Frehde und Leutnant Rainer Grygosch wurde einstimmig im Amt bestätigt. Wieder gewählt wurden ebenso einstimmig die Mitglieder des Kompanieausschusses: 1. und 2. Fähnrich Alexander Porschke und Reinhold Macho, 1. und 2. Fahnenjunker Florian Porschke und Günther Hocheder (Stellvertreter Rainer Hocheder und Ernst Gruber) 1. Schießmeister Stefan Damjanowitsch, Trommlerzugführer Florian Pleli, Pressewarte Günter Buthke und Klaus Wild, Chronist Florian Porschke sowie die Kassenprüferinnen Stephanie Breitling und Rosa Maria Schallinger. Neu im Amt ist der 2. Schießmeister Guido Maier, der auch das Amt des Zeugwarts übernommen hat.

Nachdem keine Anträge und Wünsche zu behandeln waren, dankte der alte und neue Hauptmann der Traunsteiner Gebirgsschützen den Anwesenden fürs Kommen, wünschte ein gesundes und abwechslungsreiches Jahr 2024 mit guten Ausrückungen und dem Wunsch nach zahlreicher Teilnahme bei allen Veranstaltungen der Kompanie und schloss die Versammlung.




Bericht:  Klaus Wild

Festliches Adventssingen der Bayerischen Gebirgsschützen.

Seit nunmehr 70 Jahren –nach dem ersten Singen 1953 in Egern – veranstaltet der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen – Kompanien jeweils am 08.Dezember sein jährliches Adventssingen  an wechselnden Orten. Die Traunsteiner Gebirgsschützen hatten es übernommen, das Adventssingen im Jubiläumsjahr zu organisieren.

Die Stadtpfarrkirche St. Oswald war, dem wenig adventlichem Wetter zum Trotz, bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur Abordnungen aus vielen Kompanien, sondern auch viele Besucher aus dem heimischen Umfeld waren gekommen, um an dieser eindrucksvollen Veranstaltung teilzunehmen. Nach der Begrüßung durch Stadtpfarrer Konrad Roider ertönten kraftvoll und raumfüllend die Ruhpoldinger Alphornbläser mit dem „Echo vom Schachen“. Hauptmann Thomas Gätzschmann begrüßte danach neben Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, MdL Konrad Baur, At-OB Fritz Stahl besonders die Landeshauptmannschaft der Bayerischen Gebirgsschützen mit Landeshauptmann Martin Haberfellner an der Spitze sowie alle Gäste aus Nah und Fern. Er dankte ausdrücklich  Pfarrer Roider und allen Beteiligten für das Zustandekommen dieses Adventssingen.

Einen besonderen Akzent setzte anschließend Heimatdichter  Gustl Lex, der in wiederkehrenden Beiträgen zwischen den Musikstücken mit der Adventsgeschichte „Die fremden Leut“ die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken zwang und die Besonderheiten des Advents in der heutigen Zeit apostrophierte. Die Bläsergruppe des Musikzuges der Traunsteiner Kompanie ( Blaskapelle Traunwalchen ) füllte den Kirchenraum ausdrucksvoll und begann mit der „Adventsintrade von G. Reiche“, bevor in wechselnder Folge die Boarische Almmusi aus Siegsdorf und Mittenwald mit ihrer Besetzung aus Zithern und Gitarre und beginnend mit der „Aicher Weise“ alle Facetten des  Instrumentalspiels erklingen ließ. Die Stille in der Kirche war durchdrungen von den feinen und oft leisen und besonders harmonischen  Klängen dieser Gruppe. Aus Kirchanschöring kam die vierstimmige Gesangsgruppe des Familiengesangs Hofmann, die mit „ O Vater unser die Kraft der Armen“ ihren ersten Auftritt hatte und  mit ihrer Harfenbegleitung besinnlich, harmonisch abgestimmt und rein ihre Lieder präsentierte. Den Schlussakkord setzten stimmgewaltig und wohl tönend die Ruhpoldinger Alphornbläser mit dem „Gruß von der Alp“.

Dem Familiengesang Hofmann war es vorbehalten, nach den vielfachen Auftritten aller Gruppen und dem gemeinsamen Segen durch Stadtpfarrer Konrad Roider und Kompaniekurat Michael Mannhardt, der aus Hausham angereist war, den abschließenden Andachtsjodler zu intonieren. Vom Publikum kräftig mitgesungen, bildete er den würdigen Abschluss eines überzeugend gelungenen Adventssingens. Diese Veranstaltung war auch ein herausragender  Beitrag der Bayerischen Gebirgsschützen zur Bewahrung des besonderen Kulturgutes überlieferter Volksmusik.

Ein gemütliches Beisammensein im Brauereigasthof Schnitzlbaumer beschloss die auch für die Traunsteiner Gebirgsschützen nicht alltägliche Veranstaltung, die sie mit Bravour organisiert hatte.
 

Bericht: Klaus Wild

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