Gebirgssch├╝tzenkompanie Traunstein
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Ehrenspalier f├╝r G 7.

-Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen als Begr├╝├čungskomitee im Einsatz-

F├╝r die ├╝ber 30 Gebirgssch├╝tzen und Marketenderinnen gab es am Wochenende nur kurzen Schlaf. Bereits um 03 Uhr fr├╝h r├╝ckten sie am Sonntag zum M├╝nchner Flughafen aus, um dort, zusammen mit den Kameraden aus Aschau sowie Abordnungen des bayerischen Trachtenverbandes und unter Federf├╝hrung der Bayerischen Staatskanzlei, einen ehrenvollen Auftrag wahrzunehmen. Sie bildeten f├╝r die im Rahmen des G 7 – Gipfels ankommenden Staats- und Regierungschefs bei deren Landung auf dem abgesperrten Teil des Flughafens ÔÇ×milit├Ąrisches“ Ehrenspalier. Dabei waren auch strenge Sicherheitsvorschriften zu beachten. So mussten die Gebirgssch├╝tzen die Verschl├╝sse aus ihren Karabinern vor Abfahrt entfernen, um bei der Sicherheitskontrolle keine Unannehmlichkeiten oder Zur├╝ckweisungen zu erleben.

Bereits um 07 Uhr konnte Kanadas Regierungschef Justin Trudeau von den angetretenen Gebirgssch├╝tzen begr├╝├čt werden, der, sichtlich genie├čend, die Front der Gebirgssch├╝tzen abschritt. Ihm folgten – teilweise mit langen Wartezeiten bis zur Landung der teils sehr imposanten Regierungsmaschinen – Japans Ministerpr├Ąsident Fumio Kishida, EU-Kommissionspr├Ąsidentin Ursula von der Leyen, EU – Ratspr├Ąsident Charles Michel und Italiens Chef Mario Draghi. Am Nachmittag landeten  Argentiniens Staatspr├Ąsident Fernandez, Senegals Pr├Ąsident Macky Sall und am fr├╝hen Abend schwebte die Boeing 777 des indonesischen Staatspr├Ąsidenten Joko Widodo ein. Die G├Ąste kamen mit teilweise gro├čem Gefolge und brachten in jedem Einzelfall einen Hauch der gro├čen weiten Welt mit, der sich mit dem Kerosinduft der landenden Flugzeuge ÔÇ×vermischte“. 

F├╝r die Traunsteiner Kompanie. Besonders f├╝r die teilnehmenden Sch├╝tzen und Marketenderinnen, die bei ihrem Antreten auch die hohen Temperaturen auf dem Flugfeld ertrugen, war diese Ausr├╝ckung sicher einmalig und wird so unvergesslich bleiben, zumal der G 7 – Gipfel nur alle sieben Jahre stattfindet und der Veranstaltungsort jeweils unter den teilnehmenden Nationen verhandelt wird. Diese lange Tag auf dem M├╝nchner Flughafen wird die Chronik der Kompanie bereichern in der Gewissheit, einen kleinen Beitrag zum G 7 –Gipfel 2022 geleistet zu haben. Mit dem ausdr├╝cklichen Dank von Hauptmann Thomas G├Ątzschmann f├╝r die engagierte Teilnahme und das disziplinierte Auftreten wurde die Ausr├╝ckung kurz vor 22 Uhr beendet.

Bericht: Klaus Wild

26. Alpenregionstreffen der Gebirgssch├╝tzen – ein Fest der Freude.

Mit einem zweit├Ągigen Ausflug nach S├╝dtirol verbunden haben die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen ihre Ausr├╝ckung zum Alpenregionstreffen der Sch├╝tzen aus Bayern, Nord-, S├╝d-, und Welschtirol nach St.  Martin i. Passeier Tal, der Heimat des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer
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In beachtlicher Zahl trafen die Traunsteiner bei dem nach vier Jahren Zwangspause gr├Â├čten Fest der Sch├╝tzen der Alpenregion nahezu 350 weitere Kompanien, die mit Sch├╝tzen, Spielleuten und Marketenderinnen aufmarschiert waren. Ehrenkompanie war die Gebirgssch├╝tzenkompanie Garmisch. Dort findet auch das n├Ąchste Alpenregionstreffen 2024 statt. In Gegenwart der Landeshauptleute von S├╝dtirol, Tirol und dem Trentino sowie Staatsministerin Michaela Kaniber zelebrierte Bischof Ivo Moser vor herrlicher Bergkulisse den Festgottesdienst. In seiner Predigt war ihm die Bedeutung des Begriffes Heimat ein besonderes Anliegen. Heimat, so der Bischof, hei├če nicht nur Dankbarkeit f├╝r das Anvertraute, nicht nur ein St├╝ck Land, sondern sei auch ein Synonym f├╝r unsere Wurzeln, unsere Kultur und unser Brauchtum. Er erinnerte aber auch an die l├Ąngste Friedenszeit der ehemaligen Feinde Bayern und Tiroler, die mit dem 1. Alpenregionstreffen vor mehr als 45 Jahren ein der politischen Entwicklung weit voraus  ÔÇ×Friedensprojekt Europa“ geschaffen haben. Auch dabei hat die Verantwortung f├╝r das, was Heimat bedeutet, eine tragende Rolle gespielt.

Nach dem Festgottesdienst formierte sich ein, Monturen und Farben  beeindruckender Festzugdurch das festlich geschm├╝ckte, rd. 3.500 Einwohnerinnen und Einwohner z├Ąhlende Dorf. Viele Tausende begeisterte Zuschauer zollten den Marschierenden immer wieder Beifall.

Nach Ende des Umzuges trafen sich Sch├╝tzen, Spielleute und Marketenderinnen in kameradschaftlicher Runde, zu der sich bei der Traunsteiner Kompanie auch Ministerin Michaela Kaniber gesellte. Sie f├╝hlte sich wohl auch von den Sch├╝tzen ÔÇ×gesch├╝tzt“.

Das 26. Alpenregionstreffen, ein fest des Wiedersehens und der Freude f├╝r alle, die die Anreise in das Passeier Tal n├Ârdlich von Meran auf sich genommen haben.




Bericht: Klaus Wild

Maiandacht und Mitgliederversammlung der Gebirgssch├╝tzen.

Zu ihrer traditionellen Maiandacht r├╝ckten Gebirgssch├╝tzen und Marketenderinnen der Traunsteiner Kompanie in die Salinenkapelle ein. Pfarrer Helmut Bauer, der die Messe zelebrierte, konnte auch zahlreiche Familienangeh├Ârige der Sch├╝tzen in der gut gef├╝llten Kapelle begr├╝├čen. In seiner beeindruckenden Predigt spannte er im Blick auf die Bedeutung der Gottesmutter einen weiten Bogen von der 1638 durch Kurf├╝rst Maximilian I. in M├╝nchen errichteten Mariens├Ąule bis zum Bild Marias auf der Fahne der Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen. Diese Fig├╝rlichkeit bedeutet nicht nur eine hohe Symbolik, sondern zeige auch die wichtige Rolle, die Maria im Glaubensverst├Ąndnis vieler Menschen unver├Ąndert spielt.

Die Andacht, die vom Duo Hubbauer in musikalisch einf├╝hlsamer Form umrahmt wurde, endete mit einem dreifachen Salut der Kompanie vor der Salinenkapelle.

Anschlie├čend trafen sich etwa 5o  Angeh├Ârige der Kompanie zur Jahreshauptversammlung im Saal des Br├Ąust├╝berls am Stadtplatz.  Hauptmann Thomas G├Ątzschmann bedauerte, dass diese Versammlung wegen der bekannten Situation im Gesundheitsbereich nicht eher durchgef├╝hrt werden konnte. Aber nach der bereits erfolgten Verschiebung in 2021 war es nun h├Âchste Zeit, Rechenschaft abzulegen. Er begr├╝├čte zu Beginn zwei Stadtr├Ąte, die in Doppelfunktion anwesend waren. Stadtrat und Oberleutnant Rolf Wassermann, der f├╝r den verhinderten Oberb├╝rgermeister die Gr├╝├če der Stadt ├╝berbrachte, betonte in seinem Gru├čwort, die enge Verbundenheit der Kompanie mit der Stadt und die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit. ├ähnliche Worte fand Stadtrat Hans Zillner in seiner Funktion als Leiter der Blaskapelle Traunwalchen, die mit ihrem Musikzug seit fast drei├čig Jahren ein unverzichtbarer Begleiter vieler Ausr├╝ckungen ist. Er freute sich, dass man endlich zusammenkommen k├Ânne und schlug vor, ein gemeinsames Fest mit der Kompanie zum Anlass der drei├čigj├Ąhrigen  Zusammenarbeit zu planen
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Anschlie├čend trug Oberleutnant Rolf Wassermann den Bericht der Hauptmannschaft vor, der wegen der N├Ąhe zur letzten Mitgliederversammlung kurz und pr├Ągnant ausfiel. Er stellte einige herausragende Ereignisse dar, so neben dem Jahrtag die Einweihung der Hubertuskapelle beim Sch├╝tzenkameraden Sepp ├ľllinger und die Teilnahme am Georgiritt. Hier bedankte er sich besonders f├╝r das Engagement beim Herrichten des Festwagens.

Schie├čmeister Stefan Damjanowitsch berichtete ├╝ber die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben ( Bundesschie├čen, Bataillonsschie├čen ) und die w├Âchentlichen ├ťbungsschie├čen in Unterw├Âssen. Er stellte fest, dass das vergangene Sch├╝tzenjahr wegen der Pandemie bedingten Einschr├Ąnkungen besonders schwierig war und hofft auf ein gutes und unfallfreies Sch├╝tzenjahr 2022 sowie rege Teilnahme an den ├ťbungsschie├čen.

Zahlmeister Leutnant Rainer Grygosch brachte den Kassenbericht 2021 zur Kenntnis. Bilanziert ergab er einen ├ťberschuss von ca. 2.400 ÔéČ als positive Folge fehlender ausgabenwirksamen Veranstaltungen. Rosa Schallinger, die zusammen mit Stephanie Breitling die Rechnungspr├╝fung vorgenommen hatte, bescheinigte der Kompanie eine gute Buchf├╝hrung ohne Beanstandung. Sie schlug der Versammlung die Entlastung der Hauptmannschaft vor, die einstimmig erfolgte.

Zum Abschluss nahm Hauptmann Thomas G├Ątzschmann die Ehrung einiger verdienter Sch├╝tzenkameraden vor. Zun├Ąchst w├╝rdigte er die 20j├Ąhrige T├Ątigkeit von Alfred Neumair als Chronist der Kompanie, die dieser immer zuverl├Ąssig und mit hohem Engagement  ausgef├╝hrt hatte. Er ├╝berreichte ihm als Anerkennung ein Geschenk. Anschlie├čend zeichnete der Hauptmann  Sepp ├ľllinger f├╝r langj├Ąhrige Verdienste mit der Bronzenen Verdienstmedaille am Blauen Band des Bundes der Bayerischen Gebirgssch├╝tzenkompanien aus. Ebenso Anerkennung aus M├╝nchen erhielten Ehrenoffizier Willi Moser und in Abwesenheit J├╝rgen Plaul, die f├╝r 25j├Ąhrige Treue zu den Gebirgssch├╝tzen mit der Bronzenen Verdienstmedaille am wei├č-blauen Band ausgezeichnet wurden. Letztlich wurde auch Leutnant Schriftf├╝hrer Benjamin Frehde mit der silbernen Verdienstmedaille der Kompanie geehrt. Den Ausgezeichneten galt der besondere Dank von Thomas G├Ątzschmann f├╝r ihre langj├Ąhrige Treue und Kameradschaft.

Mit einem ausdr├╝cklichen Dank f├╝r die Teilnahme an der Maiandacht, allen guten W├╝nschen f├╝r die Gesundheit und das Sch├╝tzenjahr 2022 sowie der Hoffnung auf zahlreiche, Freude bringender  Ausr├╝ckungen beschloss der Hauptmann die Jahreshauptversammlung der Gebirgssch├╝tzenkompanie Traunstein.



Bericht: Klaus Wild

Neue Andachtsst├Ątte f├╝r St. Hubertus.

Hubertus, nach der Legende ein fr├Ąnkischer Edelmann, der 727 verstarb und am 03.November 743 heilig gesprochen wurde,  ist Namenspatron einer neu errichteten Kapelle in Oed bei Lauter. Gebaut wurde sie auf dem Hof der Familie Oellinger und geweiht wurde sie am Namenstag des Heiligen. Dazu r├╝ckten die Traunsteiner Gebirgssch├╝tzen in beachtlicher St├Ąrke zu ihrem Sch├╝tzenkameraden Sepp Oellinger aus, um mit ihrer Pr├Ąsenz der feierlichen Segnung einen w├╝rdigen Rahmen zu verleihen. Kompaniekurat Michael Mannhardt zelebrierte vor einem ├╝beraus gro├čen Teilnehmerkreis, darunter auch Vertreter der Traunsteiner Jagdsch├╝tzen, die Segnungsandacht. Musikalisch eindrucksvoll trugen die Rupertiwinkler Jagdhornbl├Ąser zur Gestaltung des Gottesdienstes bei. In seinen Predigtworten dankte Pfarrer Mannhardt der gastgebenden Familie Oellinger daf├╝r, dass mit dieser Hubertuskapelle ein Ort der Besinnung und so ein Rastplatz am Weg des Lebens entstehen durfte.

Die Legende vom hl. Hubertus gibt den Menschen heute, so Mannhardt, genug Anlass ├╝ber viele Dinge nachzudenken, so auch ├╝ber Quelle und Ziel ihres Daseins, ebenso wie ├╝ber die R├╝cksichtnahme auf die Schw├Ącheren. Zu diesen Schw├Ącheren geh├Âren die Sch├Âpfung, die Tiere und Pflanzen ebenso wie die Mitmenschen. Er hoffe, dass dieses neue Gotteshaus unter dem Segenszeichen des Kreuzes viele Menschen, so wie dieses den heiligen Hubertus vor fast 1500 Jahren inspiriert hat, dazu f├╝hrt, ihr Leben zum Guten zu ├Ąndern.

Anschlie├čend nahm Pfarrer Mannhardt die offizielle Segnung und Weihe der Kapelle vor. Mit einem  dreifachen Ehrensalut des Salutzuges der Traunsteiner Gebirgssch├╝tzenkompanie, gefolgt von der B├Âllersalve der Surtaler B├Âllersch├╝tzen, wurde die feierliche Segnung der neuen ÔÇ×Hubertuskapelle“ beendet.

Das folgende gem├╝tliche Beisammensein aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Gel├Ąnde der Gastgeber bildete den Abschluss der f├╝r alle Anwesenden sehr eindrucksvollen Veranstaltung

Bericht: Klaus Wild

Jahrtag feierlich begangen
Sieger im K├Ânigsschie├čen geehrt.


Nahezu 40 Gebirgssch├╝tzen, Marketenderinnen und Angeh├Ârige der Traunsteiner Kompanie fanden sich anl├Ąsslich des diesj├Ąhrigen Jahrtages zu einer Abendandacht in der Stadtpfarrkirche ein. Kompaniekurat Michael Mannhardt zelebrierte die Andacht, die der Erinnerung an die verstorbenen Mitglieder der Kompanie gewidmet war. Eine nachdr├╝ckliche Mahnung, dem Frieden zu dienen, beschloss seine Predigt. Musikalisch eindrucksvoll umrahmt wurde die Messe vom Bl├Ąserquartett der Familie Schillinger. Nach Ende des Gottesdienstes dankte Hauptmann Thomas G├Ątzschmann Pfarrer Mannhardt besonders f├╝r seinen Dienst f├╝r die Kompanie und seine Bereitschaft, sich f├╝r dies Andacht zur Verf├╝gung zu stellen. Zum Abschluss schoss der Salutzug zum Gedenken an die Verstorbenen einen dreifachen Salut.

Danach r├╝ckten die Gebirgssch├╝tzen zur Preisverleihung f├╝r die diesj├Ąhrigen Sieger des K├Ânigsschie├čens mit dem Karabiner ins nahe gelegene H├Âllbr├Ąu ein. Schie├čmeister Stefan Damjanowitsch verk├╝ndete die Platzierten. Die K├Ânigsw├╝rde wurde Oberleutnant Rolf Wassermann zuteil, der mit 92 Ringen auch den ersten Platz in der Sch├╝tzenklasse gewinnen konnte. Ihm folgten Michael Pleli ( (91) vor Hauptmann Thomas G├Ątzschmann ( 90). Bei den Senioren sicherte sich Hans Schallinger (97 Ringe) den ersten Platz vor den N├Ąchstplatzierten Mathias Pleli ( (96) und Alfred Neumair ( 92). Als Vizek├Ânig wurde Ehrenhauptmann Sebastian Knittler ausgezeichnet. Rosi Schallinger sicherte sich den ersten Platz bei den Marketenderinnen.

Die gleichzeitig ausgeschossene Walter-Dandl-Ged├Ąchtnisscheibe gewann mit einem glatten Zehner Hans Schallinger.

Erfreut zeigte sich die Kompanief├╝hrung ├╝ber die gro├če Teilnahme am Jahrtag. Angesichts der zur├╝ckliegenden und teilweise noch g├╝ltigen Einschr├Ąnkungen zeigten die Angeh├Ârigen der Traunsteiner Kompanie damit in beeindruckender Weise ihr hohes Ma├č an Zusammengeh├Ârigkeit. Entsprechend lange dauerte das anschlie├čende gem├╝tliche Beisammensein.



Bericht: Klaus Wild

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